Aaron

Namenstage: Aaron

Funktion: biblische Gestalt, Bruder des Mose(s), 1. Hohepriester der Juden (Genesis 28, 1)

Gedenktag: 1. Juli

Wie das Alte Testament erzählt, war Aaron der ältere Bruder des Mose(s). Er erreichte als dessen Sprecher beim ägyptischen Pharao, dass dieser die Juden ziehen ließ.


Von den zwölf Stäben, die nach dem Auszug (Exodus) aus Ägypten (etwa 1250 v.Chr.) am Berg Sinai von den Vertretern der zwölf Stämme an der Bundeslade abgelegt wurden, trieb nur der des Aaron Blüten,weshalb er zum ersten Hohepriester der Juden gewählt wurde.


Aaron soll kurz vor dem Erreichen des vom Herrn versprochenen Landes im hohen Alter von 123 Jahren auf dem Berg Hor (heute Gebel Harun/Berg des Aaron, an der Südgrenze Palästinas) gestorben sein, wo sein Grab noch heute von Pilgern besucht wird. Nach seinem Tod wurde sein Sohn Eleazar Hohepriester. Im Hebräerbrief (5, 1–10) wird Aarons Priestertum mit dem Priestertum Jesu Christi verglichen.

Darstellung: als Hohepriester mit mitraoder tiaraähnlicher Mütze bzw. spitzem Judenhut und Brustschild mit zwölf Edelsteinen (Sinnbild der zwölf Stämme)

Attribute: Stab mit blühender Spitze (Aaronstab), Weihrauchfass, Buch, sieben Schaubrote

 

Quelle: Herder-Verlag

Dieser Text ist dem "Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010

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Rundumversorgung

Hier ist eines der wenigen Bilder ohne einen direkten biblischen Bezug an der Autobahnkirche. Im besten Fall kann man von einem symbolischen Bezug reden zu einem Zustand, den man am besten mit »Schlaraffenland« umschreiben kann. Man stelle sich vor, wenn Bären in Nordeuropa und -amerika zur Zeit der Lachswanderung an den Wasserfällen sitzen und ohne große Mühe Fische im Überfluss fangen können. Zumindest für eine kurze Zeit ist für reichlich Nahrung gesorgt. Das Angebot ist größer, als im Augenblick gebraucht wird. Ja, das ist eine Definition von Paradies, dass man sich um die tägliche Nahrung nicht kümmern muss. Für die Menschen in biblischen Zeiten eine Vorstellung, die sehr reale Züge hatte. Wie oft wurde die Ernte durch Kriege zerstört, wie oft haben Dürren oder Unwetter die gesamte Ernte vernichtet. Das Versprechen, in ein Land ziehen zu können, in dem Milch und Honig fließen, in dem Grundlebensmittel und Konsumgüter in ausreichender Menge vorhanden sind.