Beata

Namenstage: Beate

Funktion: Heilige, Jungfrau, Märtyrerin

Gedenktag: 29. Juni

Patronat: Sens (Frankreich)

Von der im 3. Jahrhundert vermutlich in Spanien geborenen Beata ist uns nur wenig überliefert. Sie flüchtete offenbar während der Christenverfolgung nach Frankreich, wo sie am 29. Juni 273 in Sens bei Paris den Märtyrertod starb. Bald nach ihrem Tod wurde über ihrem Grab nördlich der Stadt eine Kirche erbaut, in der sie ihre Ruhestätte fand. Nach der Zerstörung dieser Kirche um das Jahr 732 durch die Sarazenen (arabischer Volksstamm) wurden die Gebeine der hl. Beata in die Stadt Sens übertragen und im Jahre 876 schließlich von Erzbischof Ansegisus in die dortige Peterskirche überführt. Damals entstand Beatas Biographie, die stark legendarische Züge aufweist. Im Mittelalter entfaltete sich ihr Kult in der Diözese Sens. Beata war eine Schwester des hl. Märtyrers Sanctianus, dessen Gedenktag am 6. September begangen wird, weshalb auch dieser Tag als ihr Festtag genannt wird.

 

Quelle: Herder-Verlag

Dieser Text ist dem "Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010

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Rundumversorgung

Hier ist eines der wenigen Bilder ohne einen direkten biblischen Bezug an der Autobahnkirche. Im besten Fall kann man von einem symbolischen Bezug reden zu einem Zustand, den man am besten mit »Schlaraffenland« umschreiben kann. Man stelle sich vor, wenn Bären in Nordeuropa und -amerika zur Zeit der Lachswanderung an den Wasserfällen sitzen und ohne große Mühe Fische im Überfluss fangen können. Zumindest für eine kurze Zeit ist für reichlich Nahrung gesorgt. Das Angebot ist größer, als im Augenblick gebraucht wird. Ja, das ist eine Definition von Paradies, dass man sich um die tägliche Nahrung nicht kümmern muss. Für die Menschen in biblischen Zeiten eine Vorstellung, die sehr reale Züge hatte. Wie oft wurde die Ernte durch Kriege zerstört, wie oft haben Dürren oder Unwetter die gesamte Ernte vernichtet. Das Versprechen, in ein Land ziehen zu können, in dem Milch und Honig fließen, in dem Grundlebensmittel und Konsumgüter in ausreichender Menge vorhanden sind.